Spa-Francorchamps 2003

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©Text und Bild: Redaktion Dream-Cars online, Hans-Peter Stindt
 

12./13./14. September 2003: International Historic Formula 2 Trophy

Die Protagonisten der Historic Formula 2 Rennserie trafen sich zu den letzten beiden Rennläufen der Saison 2003 in Spa-Francorchamps.

Robert Simac (F) sichert sich mit seinem Kumschick-March 712 dank  zwei konstanten Rennläufen den begehrten Europameistertitel in der Kategorie A (Einspritzmotoren). Simac beendete beide Rennen auf Platz 2,  vor dem Sieger beider Rennläufe, Bob Juggins (GB) auf Lola T240. Bob Juggins fuhr denn auch in beiden Rennen die schnellste Runde. Erfreulich aus Schweizer Sicht ist der dritte Platz in der Gesamtwertung von Peter Studer auf seinem Lotus 59.
 

 

Der frischgebackene Europameister Robert Simac in Aktion Vice-Europameister der Saison 2003: Bob Juggins / LolaT240

 

In der Gesamtwertung der Kategorie B (Vergaser) waren die Punkteabstände  sehr eng und es durften harte Fights erwartet werden. Der Europameister der Saison 2003 heisst Peter Shaw (GB) auf Brabham BT35 vor John Dunham (GB) auf Merlyn Mk21 und Christian Geoffroy (F) auf Brabham BT36.

Ueberschattet wurde das Renn-Weekend von einem Horrorcrash im Samstagrennen, bei welchem jedoch glücklicherweise kein Fahrer ernsthaft verletzt wurde. In den Crash ausgangs Eau Rouge involviert waren Sebastian Brisard, Sandy Watson und Peter Shaw. Watson, welcher bei einem Ausweichmanöver von Peter Shaw von hinten touchiert wurde, überschlug sich in seinen Lotus gleich mehrere Male und das Fahrzeug wurde regelrecht zerlegt.
 

 


John Dunham fuhr unmittelbar hinter dem Trio. Dank seiner Onboard-Kamera gelangen ihm einige spektakuläre Bilder. Hier der LINK

 

In der Kategorie B gewann das Samstagrennen  Christian Fischer (CH) vor John Dunham (GB) und Patrick Sumner (GB). Im Sonntagrennen siegte Patrick Sumner (GB) vor John Dunham (GB) und Jogan Egdal (DK).

Nachfolgend noch einige Bildimpressionen dieses spannenden Anlasses:

 

           
           
           
           
           
       
           

 

... und zum Schluss noch dies: Anlässlich des obligaten gemütlichen Abendessens im Schweizer Lager stellte Willy Markwalder seine Geheimwaffe für die neue Saison vor. Ich empfehe ihm jedoch, den neuen Helm im Windkanal bei Sauber Hinwil noch einer genauen Prüfung zu unterziehen.